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12./13.06.2018 Vocatium, Kl. 10 a2
15. - 18.07.2018 Studienfahrt Berlin (9 a, 10 a)
19.07.2018 Luisenburg (Schülervorstellung) "Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers", Kl. 8, 9 u. 10 a2
23.07.2018 Abschlussfeier für die Klassen 10 a und 11 a2

 

Neuigkeiten

 

 

Europawoche, 10 a2

 

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Schuljahr 2011/2012

31. Juli 2012

Letzter Schultag


Bevor sich alle Wirtschaftsschüler in die Ferien verabschiedeten, fand am letzten Schultag nach dem Gottesdienst das traditionelle Fußballturnier statt. 

Beachtlich geschlagen haben sich die Mädchen der 7. Klasse, die mit vollem Einsatz spielten. Bei den Knaben hat die die Kombi-Mannschaft aus der 7. und 8. Klasse gewonnen, den zweiten Platz belegte die Elf der 9. Klasse. Sportlehrkraft Axmann-Kolb zeichnete im Anschluss die verdienten Gewinner aus, bedankte sich bei ihren Sporthelfern für die geleistete Arbeit während des Schuljahres und lobte die Schulsanitäter der WSW. 

StD Sonnemann beglückwünschte die Klassenbesten zu ihren hervorragenden Leistungen und überreichte Buchgutscheine. Begeistert haben an diesem Tag auch die Cheerleaders aus der 9. Klasse und die Sängerin Nicole Voth mit ihrer ausdrucksstarken Stimme. 

25. Juli 2012

Alle haben einen Arbeitsplatz!


Die Wirtschaftsschule entlässt ihre AbsolventInnen. Schulbeste ist Selina Vollath mit einem Notendurchschnitt von 1,81. 

Der Auftritt ist dem feierlichen Anlass angemessen gewesen: In Reih und Glied zogen die Entlassschüler und -schülerinnen der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel mit musikalischer Begleitung zu ihrer Feier in die Fichtelgebirgshalle ein, empfangen vom Beifall ihrer Eltern und der Gäste. 

Oberstudiendirektor Hans Ottmar Donnert gratulierte den jungen Erwachsenen zur bestandenen Prüfung. Ein Dank ging an Landrat Dr. Karl Döhler und den Kreistag, die die Sanierung der "Kaffeemühle", des denkmalgeschützten Schulhauses, in Angriff genommen haben. Bis September des Schuljahres 2013/14 hoffe man, in die angestammten Räume zurückkehren zu können. Mit der bestandenen Prüfung zur Mittleren Reife hätten die Schüler eine wichtige Etappe ihres Lebens geschafft. Nun komme es auf sie selber an, etwas daraus zu machen. 

Ein Dank Donnerts ging aber auch an die Lehrer der Schule, die beim Aufbau der Fachoberschule und der Berufsoberschule in Marktredwitz kräftig mitgeholfen hätten. "Ohne Sie wäre es nicht gelungen", bedankte sich Donnert. Dass sich das alles lohne, zeige die wachsende Zahl der Wirtschaftsschüler, die anschließend an der Fachoberschule die Hochschulreife erlangten. Im vergangenen Jahr waren es noch sechs, heuer seien es schon zehn. 

"Sie haben es geschafft", wandte sich Schulleiter Uwe Sonnemann an die Schüler. Von den 58 angetretenen Schülern schafften 48 die Prüfung. Das seien 83 Prozent. Diejenigen, die es nicht geschafft haben, könnten es ja nächstes Jahr noch einmal versuchen. Er hoffe, dass die Schule auch einen guten Teil zur Persönlichkeitsbildung der jungen Leute beigetragen habe, sagte Sonnemann und forderte die Jugendlichen auf, jetzt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und weiter zu lernen. 

Text und Foto von Herbert Scharf (Frankenpost)

15. Juni 2012

Literatur als Pop-Konzert 


Drei renommierte Poetry-Slamer begeistern die Wirtschaftsschüler in Wunsiedel. Die wollen nun selbst das kreative Schreiben lernen. 

"Jeder zweite Bewohner sieht aus wie Opa und Oma. Die Leute sind so tief wie ein Gartenteich. Die Landschaft ist schön, und ich will hier weg." Fabian Navarro redet sich in Rage und gut hundert Zuhörer sind mucksmäuschenstill. Als der junge Mann seinen Monolog beendet, brandet Jubel auf wie in einem Popkonzert. 

Einen vergleichbaren Deutschunterricht wie am Freitagvormittag in der Wirtschaftsschule hat es im Landkreis bisher nicht gegeben. Fabian Navarro, Ben Bögelein und Jan-Philipp Zymny liefern sich vor den Wirtschaftsschülern und einer Klasse des Luisenburg-Gymnasiums einen Poetry-Slam, der die Jugendlichen förmlich elektrisiert. 

Ein Poetry-Slam oder Dichterwettstreit erinnert mehr an die Rap-Battles in den Sozialwohnung-Ghettos der USA, als an eine Dichterlesung. "Bei uns sitzt kein alter Mann mit einem Glas Wasser an einem Tisch, der aus einem 600-Seiten-Wälzer vorliest", stellt Fabian Navarro gleich mal klar. Stattdessen stehen die drei Slamer auf der wohl kleinsten Seebühne Deutschlands im Garten der Berufsschule. Die Schüler sitzen ihnen auf der gegenüberliegenden Seite des freigelegten Stücks Krugelsbach gegenüber. 

So idyllisch die Szenerie auch wirkt, die Texte Bögeleins, Navorros und Zymnys sind es nicht. Sie sind witzig, frech, pubertär, aber auch tiefsinnig und mutmachend. Simone Bilz, Lehrerin an der Wirtschaftsschule, hat den Kontakt zu den drei Slamern vermittelt, die in der deutschen Szene Größen sind und ihre ersten Bücher veröffentlicht haben. 

"Lebenslauf". So ist der eindrucksvollste Text des Vormittags betitelt. Ben Bögelein aus Ansbach trägt ihn unvermittelt vor und schildert mit einer Mischung aus Hass und Stolz seinen Lebenslauf. Da gibt es den kleinen Jungen, der den Freitod seines Vaters mit ansieht, den die Lehrer demütigen und der sich wehrt. Als ein Pädagoge zu Ben sagt, er muss aufpassen, dass er nicht so wird, wie sein Vater, rastet der aus und schmeißt mit einem Stuhl nach dem Mann. Ben geht nicht unter. Er will es allen zeigen und kämpft sich nach der Mittleren Reife im M-Zug der Hauptschule, einer Brauer-Lehre und dem Abitur an der BOS bis zum heutigen Leben als Student und Poetry Slamer durch. "Das will ich euch sagen, ihr könnt alles schaffen, wenn ihr nur an euch glaubt", sagt Ben, der die Jugendlichen mit seinem Text regelrecht rührt. 

Dass Ben auch anders kann, demonstriert er bei seinem Abschiedstext vom "Mundkackvogel", der immer in der Nacht diejenigen besucht, die besoffen ins Bett fallen. Fünf Minuten beschreibt er alle Übel, die eine durchzechte Nacht anderntags so mitbringt. Der faulige Geschmack im Mund ist am Harmlosesten. Dass Ben rein gar kein Detail auslässt, mag zwar wenig appetitlich sein, fasziniert aber die Jugendlichen. Manch ein Schüler filmt den Auftritt mit dem Handy. 

Ebenbürtig sind die Texte von Fabian Navarro, dessen Geschichte von der öden Provinz, in der jeder zweite Mensch Opa und Oma gleicht, übrigens das Sauerland beschreibt. 

Star des Vormittags ist Jan-Philipp Zymny aus Wuppertal. Der 19-Jährige kann sich von nun auf gleich in einen Großvater verwandeln, der dem Enkel mit sonorer Stimme erzählt, wie hart doch das Leben früher war - "sogar die Zahnbürsten waren aus Holz" -, um dann fiepend aus dem Tagebuch der kleinen Schwester zu rezitieren: "Ich will jetzt doch nicht abhauen, weil ich Hausarrest habe." 

Jan-Philipp gewinnt den Slam. Er erhält den um ein paar Dezibel lauteren Applaus als seine Mitstreiter. Den drei Künstlern ist dies egal. Ihnen geht es darum, den Schülern zu zeigen, dass Literatur cool sein kann und mehr ist als Goethe, Gottfried Keller oder E.T.A. Hoffmann. 

Das haben sie erreicht. Im kommenden Schuljahr will Lehrerin Simone Bilz einen Workshop zum kreativen Schreiben anbieten und einen Poetry Slam für die Wirtschaftschüler veranstalten. 

Von Matthias Bäumler (Frankenpost)

17. Juli 2012

Akton "Gegen Rechts"


Ca. 400 Schülerinnen und Schüler der Wunsiedler Schulen nahmen an einer Aktion gegen Rechtsextremismus am 17. Juli 2012 in der Fichtelgebirgshalle statt. Eingeladen von Barbara Twisselmann von der Projektstelle gegen Rechtsextremismus waren auch die Klassen 10 a, b und c unserer zweistufigen Wirtschaftsschule dabei. Ron Williams, Musiker und bekannt als Schauspieler im Luisenburg-Stück "Blues Brothers" führte durch die 90-minütige Veranstaltung. 



Getragen wird die Projektstelle gegen Rechtsextremismus vom "Bayerischen Bündnis für Toleranz - Demokratie und Menschenwürde schützen", der Ev.-Luth. Kirche in Bayern, der Stadt Wunsiedel und dem Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Alexandersbad. Die Partnerinstitutionen aus zentralen Bereichen des politischen, kulturellen, kirchlichen und wirtschaftlichen Lebens wie aus dem Bildungs- und Erziehungssektor reagieren damit auf zunehmend rechtsextremistische Tendenzen in unserer Gesellschaft und auf die zurückgehende Sensibilisierung gegenüber der vom Neonazismus ausgehenden Gefährdung des Rechtsstaates (Quelle: www. bayerisches-bündnis-fuer-toleranz.de). 

Jahresbericht

der offenen Ganztagsschule


Das neue Schuljahr in der offenen Ganztagsschule begann gleich mit einer Veränderung. Die Metzgerei Rößner hatte sich bereit erklärt für die leiblichen Bedürfnisse der Schüler zu sorgen. 

Ebenfalls gewandelt hatte sich das Personal der offenen Ganztagsschule. Anstelle von Herrn Krauß steht nun Herr Salzburg den Schülern mit seinem Wissen zur Seite. Frau Meißner übernahm die Stelle von Frau Fischer, die sich im Dezember beruflich veränderte, Herr Ruckdäschel macht das diesjährige Team komplett. 

Gerade zu Beginn eines neuen Schuljahres überlegen sich viele Schüler, was sie erreichen wollen und in welchen Fächern sie ihre Leistungen verbessern wollen. Mit einem Motivationsplan konnten wir individuelle Schwerpunkte herausarbeiten und gezielt daran arbeiten. 

Natürlich war das Erledigen der Hausaufgaben und Lernen nicht "DER Renner". Es ist uns aber dennoch gelungen, an die Tradition der "Lernstunde" anzuknüpfen. Diese werden wir auf jeden Fall im neuen Schuljahr noch mehr festigen. 

Zusätzlich wurden noch weitere Projekte geplant und durchgeführt. Großen Anklang fand das Kletterprojekt, bei dem uns die "Vitalscheune" in Wunsiedel mit einem sehr günstigen Gruppenangebot entgegenkam. 

3. Mai 2012

Die Lange Nacht der Bildung 2012


Am 3. Mai 2012 fand an der Wirtschaftsschule Wunsiedel wieder die "Lange Nacht der Bildung" statt. "Was siehst du, was ich nicht sehe? - Perspektive wechseln!", so lautete in diesem Jahr das Thema. "Wie sehen wir Menschen auf der anderen Seite der Erde?", "Stimmt unser Bild von ihnen?", "Welche Vorstellung machen sich andere von meinem Leben, und was sagt mein Bild von den Menschen in den Entwicklungsländern über mich aus?" - mit diesen Fragestellungen setzten sich die Schüler der zehnten und elften Klassen auseinander. Angeregt wurden sie dabei durch den Schulwettbewerb des Bundespräsidenten. 

Aus ihrem eigenen Blickwinkel, aus ihrem Alltag heraus hatten die Schüler wichtige Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit dem anderen gefunden. Nicht nur Begegnungen und Kontakte mit anderen Kulturen spielten dabei eine Rolle, sondern grundsätzlich der Erwerb der Fähigkeit, sich mit Blick auf die eigene, individuelle Situation mit politischer, religiöser und ethnischer Vielfalt in der Welt auseinanderzusetzen. 

Schüler der 10. und 11. Klassen präsentierten an diesem Abend das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie bewiesen mit Vorträgen, Power-Point-Präsentationen und vielem mehr, dass sie "Fachleute" in ihren Themenbereichen sind. Jede Vorstellung des Themengebietes dauerte rund 25 Minuten und wurde jede halbe Stunde wiederholt, damit alle Besucher die Chance hatten, möglichst viele Themenbereiche zu erfassen. 

Zusätzlich präsentierten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse ihre Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie im Rahmen von Vorbereitung und Bewerbungen für Praktikumsstellen erworben haben. 

27. April 2012

Aktuelle Bilder vom Umbau der "Kaffeemühle"

26. April 2012

Girls Day 2012 und Boys Day 2012


Jährlich im Frühling steigt seit dem Jahr 2001 bundesweit der "Girls' Day", ein Aktionstag, der Mädchen und junge Frauen motivieren soll, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Erklärtes Ziel ist, den typischen "Männerberuf" aufzuweichen. 

Der "Girls' Day" ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministerium für Bildung und Forschung und des Bundesfamilienministeriums, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und des Bundeselternrats. 

Die Mädchen der Klasse 8 a waren an diesem Tag bei der Polizei, in einer Autowerkstatt, beim Technischen Hilfswerk, bei der Feuerwehr oder in einer Metallbaufirma tätig. 

Als Pendant dazu hat sich seit dem Jahr 2003 der "Boys' Day" etabliert, der jungen Männern klassische Frauenberufe schmackhaft machen will. Neun Schüler kochten mit Frau Müller ein 4-Gang-Menü und bewiesen, dass auch Männer in der Küche gute Arbeit leisten können; die anderen Jungen lernten den Berufsalltag im Kindergarten kennen. 

03.04.2012

Ausbildung für eine erfolgreiche Zukunft


Liest man aufmerksam den Wirtschaftsteil der Zeitungen unserer Region, so fällt auf, dass immer mehr mittelständische, erfolgreiche Unternehmen in der Region fähige, verantwortungsbewusste Azubis suchen. Zudem steht die Förderung der Auszubildenden bei sehr vielen Firmen im Vordergrund. Die Abwanderung in Ballungsräume ist so für Jugendliche aus der Region nicht mehr notwendig, die hohen Lebenshaltungskosten fallen weg. 

Dass dies eine Chance für gute Wirtschaftsschüler darstellt, liegt auf der Hand: ihre Ausbildung in der schuleigenen Übungsfirma, in Praktika und durch Projekte ist ideal, um ohne große Probleme in einen Betrieb einzusteigen. Fähigkeiten wie Teamarbeit, Kreativität und sichere Beherrschung von PC und Internet sind weitere Pluspunkte der Wirtschaftsschüler. 

In den vier bzw. zwei Jahren an der überschaubaren Schule lernen die Jugendlichen Fächer übergreifend und gründlich, was es heißt, in einem Betrieb verantwortungsvoll und im Team zu arbeiten, da man in der schuleigenen Übungsfirma ein simuliertes Unternehmen hat, das die reale Geschäftswelt widerspiegelt. Solche Firmen arbeiten wie wirkliche Unternehmen. Schließlich will das Fach "Übungsfirmenarbeit" die "theoretischen" Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die Schüler in den einzelnen Unterrichtsfächern erlernen, kombinieren. Die Mitarbeiter der Übungsfirma sollen diese dann praktisch anwenden. 

So werden die Schüler in den Bereichen Einkauf, Verkauf, Rechnungswesen, Personalwesen, Marketing und Projektplanung eingesetzt. Es werden Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Mängelrügen oder Werbebriefe geschrieben, Rechnungen und Gehälter gezahlt oder Marktforschung durchgeführt. Genau wie im echten Firmenalltag sind alle Abteilungen miteinander vernetzt und arbeiten zusammen. Des Weiteren lernen die Schüler das Arbeiten im Team und das selbständige Finden und Erarbeiten von Informationen. Die Arbeit in den Übungsfirmen ermöglicht es somit den Schülern, wichtige Fähigkeiten zu erlangen, die sie später im Berufsleben benötigen. Zusätzlich bietet das Kennenlernen verschiedener Stellen den Schülern die Möglichkeit, die eigenen Begabungen und Interessen zu erkunden. 

21.12.2011

WirtschaftsschülerInnen besuchen Senioren im St.-Elisabeth-Altenheim


Am 21.12.2011 besuchten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen die Bewohner des Altenheims St. Elisabeth und überbrachten ihre selbstgestalteten Weihnachtskarten mit Fotos von den Schülern und Gedichten. Die Bewohner freuten sich sehr über diese Aktion und Schüler und Senioren kamen schnell ins Gespräch oder vergnügten sich mit einer Partie "Mensch ärgere dich nicht". 

Die Aktion sollte den Schülerinnen und Schülern vor allem zeigen, dass gerade an Weihnachten nicht nur materielle Werte zählen, sondern auch häufig kleine Gesten oder "Zeit schenken" genügen, um Menschen eine Freude zu bereiten. Wir danken Frau Schelter sehr herzlich für die vielen Erfahrungen und Eindrücke, die wir sammeln durften und freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch. 

15.12.2011

Betriebsbesichtigung der Dronco AG


Einen Einblick in den Aufbau und die Organisation eines weltweit agierenden Unternehmens bekam die Klasse 10a bei einer Betriebsbesichtigung der Dronco AG. 

Der Leiter des Personalwesens, Herr Brandl gab zuerst einen Überblick über die Rechtsform der AG und über die Produktionsverfahren. Sehr beeindruckend waren auch die Ausführungen im Bereich des Kostenmanagements. Durch Maßnahmen, wie z. B. die Umstellung auf Automaten und kundenorientierte Kleinserienfertigung sowie die damit verbundene Reduzierung der Rüstzeiten, konnte die Dronco AG eine Unternehmenskrise überstehen und sich sogar zu einem der führenden deutschen Unternehmen im Bereich der Schleifmittelherstellung entwickeln. Unterstützt wurde ein solcher Prozess durch das ständige Bestreben nach Verbesserungen, in den natürlich auch die Mitarbeiter mit einbezogen werden. 

Für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen bot sich durch diese Betriebsbesichtigung, die eigens auf gewünschte Themen der Abschlussklasse zugeschnitten war, die Gelegenheit, Stoffgebiete aus allen drei Jahrgangsstufen der Betriebwirtschaftslehre zu wiederholen und theoretische Begriffe mit anschaulichen Bildern und Eindrücken aus der Praxis zu füllen. 

3. Mai 2012

Einladung zur "6. Langen Nacht der Bildung"


"Was siehst du, was ich nicht sehe? - Perspektive wechseln" 

Am Donnerstag, 03. Mai findet ab 19 Uhr an unserer Schule wieder die "Lange Nacht der Bildung" statt. Dazu möchten wir alle Interessierten ganz herzlich einladen. Thema in diesem Jahr: "Was siehst du, was ich nicht sehe? - Perspektive wechseln!" 

Wie sehen wir Menschen auf der anderen Seite der Erde? Stimmt unser Bild von ihnen? Welche Vorstellung machen sich andere von meinem Leben und was sagt mein Bild von den Menschen in den Entwicklungsländern über mich aus? 

Angeregt durch den Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Und 11. Klassen mit diesem Thema auseinander. Aus ihrem eigenen Blickwinkel, aus ihrem Alltag heraus haben die Schüler wichtige Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit dem anderen gefunden. So konnten sie durch den Bezug zur eigenen Lebenswirklichkeit für fremde soziokulturelle Gegebenheiten sensibilisiert werden. 

Nicht nur Begegnungen und Kontakte mit anderen Kulturen spielten dabei eine Rolle, sondern grundsätzlich der Erwerb der Fähigkeit, sich mit Blick auf die eigene, individuelle Situation mit politischer, religiöser und ethnischer Vielfalt in der Welt auseinanderzusetzen und auch den Blick anderer Kulturen auf uns zu verstehen. 

Gründe genug für die Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule, dieses gewaltige Themengebiet näher kennen zu lernen. Schüler der 10. und 11. Klassen präsentieren an diesem Abend das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie beweisen mit Vorträgen, Power-Point-Präsentationen und vielem mehr, dass sie "Fachleute" in ihren Themenbereichen sind. 

Jede Vorstellung des Themengebietes dauert ca. 20 - 25 Minuten und wird jede halbe Stunde wiederholt, damit für alle Besucher die Chance besteht, möglichst viele Themenbereiche zu erfassen. 

Zusätzlich präsentieren die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse ihre Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie im Rahmen von Vorbereitung und Bewerbungen für Praktikumsstellen erworben haben. 

Freuen Sie sich auf einen interessanten Abend - betrachten Sie mit uns verschiedene Blickwinkel auf die Lebenswelten anderer. 

Termin: Donnerstag, 03. Mai 2012, ab 19 Uhr, Staatliche Wirtschaftsschule Wunsiedel, diesmal in der Berufsschule Wunsiedel, Hofer Str. 3! 

Sonnemann, StD

April 2012

Information durch das Landratsamt Wunsiedel - Betrifft die Vollsperrung der Strecke Tröstau - Nagel


Ab dem 10. April 2012 wird die Staatsstraße 2665 zwischen Tröstau und Nagel für den Verkehr komplett gesperrt. Hierdurch ergeben sich auch Einschränkungen und Änderungen im Schülerverkehr in den Gemeinden Tröstau und Nagel. 

Aufgrund der kurzfristigen Information durch das Staatliche Bauamt Bayreuth war es leider nicht möglich, eine Lösung des Linienverkehrs und eine Information der betroffenen Schülerinnen und Schüler vor den Osterferien herbeizuführen. 

Mittlerweile liegt ein entsprechendes Konzept vor. Die betroffenen Fahrgäste sollen durch die beigefügte (mit der VGF abgesprochenen) Pressemitteilung im Laufe der 15. KW informiert werden. Außerdem wird die Presseinformation auf der Landkreishomepage veröffentlicht. 

19. April 2012

Rama dama 2012


Am 19. April 2012 machten sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse auf den Weg, Müll im Umkreis der Wirtschaftsschule zu entsorgen. Leider spielte uns an diesem Tag das Wetter einen Streich und die Reinigungsaktion musste früher als geplant abgebrochen werden. Aber dennoch wurden wurden 45 kg Müll beseitigt. 

Die Aktion "Rama dama" wurde von insgesamt 340 Schülerinnen und Schülern aus Wunsiedler Schulen getragen; bei der Stadtsäuberung 2012 sammelten die Jugendlichen 395 kg Müll. 

März 2012

Ausbildung zum Schulsanitäter


Von November bis Februar bereiteten sich fünf Mädchen der 9. Klasse auf ihre Aufgabe als Schulsanitäterinnen vor. An jedem Montag lernten und übten sie mit ihrer Sportlehrerin, Frau Christine Axmann-Kolb, wie kranke und verletzte Mitschüler zu betreuen sind. In Rollenspielen trainierten sie den Umgang mit "Verletzten". 

Schulsanitätsdienst geht weit über Erste Hilfe hinaus: Schulsanitäter übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler. Sie sind bei Unfällen in der Schule als erste zur Stelle, leisten Erste Hilfe und informieren wenn nötig den Rettungsdienst. Das sind wichtige Aufgaben, die Wissen und Einfühlungsvermögen, aber auch Selbstbewusstsein und Teamarbeit erfordern. Das Thema "Helfen und gegenseitiges Unter-stützen" steht bei den Schulsanitätern im Vordergrund. 

Lena Müller, Sharon Reich, Nadine Krügel, Stephanie Konrad und Julia Feller sind keine Einzelkämpferinnen, denn das Miteinander ist Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Einer lernt vom anderen! An der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel ist nun täglich ein 2-Mädchen-Team in den Pausen unterwegs, um Mitschülern im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen. 

7. bis 11. Mai 2012

Betriebspraktikum 2012 - Es wurde ernst ...


Auch in diesem Schuljahr hieß es für unsere Schüler eine Woche lang: "Weg von der Schulbank - ab ins Arbeitsleben" 

Die Schüler der 9. Klassen absolvierten in der Zeit vom 7. Mai bis 11. Mai 2012 in den verschiedensten Betrieben ein kaufmännisches Betriebspraktikum. 

Ziel war es, jedem Schüler einen Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge zu verschaffen und Verknüpfungen zwischen Schultheorie und wirtschaftlicher Praxis zu ermöglichen. 

Bei der Nachbesprechung war der einheitliche Tenor, dass "Arbeiten" ja gar nicht so schlimm sei und manche sollten sogar, nach Aussage der Praktikumsbetreuung, gleich im Betrieb bleiben, was wir natürlich nicht zulassen. 

Die Vorbereitung und Begleitung des Betriebspraktikums wurde, wie bereits im Vorjahr, in das Fach Projektunterricht eingebunden. 

Jeder Schüler erstellte dabei seine individuelle Praktikumsmappe, die ihn während des Praktikums im Betrieb begleitete und tollen Anklang bei den Unternehmen fand. So konnten die Schüler zeigen, dass sie sich bereits im Vorfeld über ihren Praktikumsbetrieb informiert und sich gezielte Fragestellungen überlegt haben. 

16.02.2012

Berufswahlseminar 2012


Orientierungshilfe im "Berufswahldschungel" 

Den Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel bot sich am 16. Februar 2011 die Gelegenheit, sich im Rahmen eines Seminars, welches in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit der Geschäftsstelle Marktredwitz organisiert wurde, sich über eine Vielzahl von Berufen und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. 

Fünfzehn fachkundige Vertreter aus der freien Wirtschaft, von Polizei, Bundeswehr und Berufsfachschulen lieferten den künftigen Berufseinsteigern fundierte Informationen. Besonders groß war das Interesse an den Vorträgen der Bundeswehr und Polizei; auch der Vortrag von Herrn Marks, welcher den zukünftigen Absolventen der Wirtschaftsschule, die Bedingungen zum Besuch der Fachoberschule und der daraus resultierenden Chancen für den weiteren Werdegang offenlegte, erfreute sich besonders großer Beliebtheit. 

Die Staatliche Wirtschaftsschule Wunsiedel möchte sich an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung bei Frau Seifert von der Agentur für Arbeit und bei den Referentinnen und Referenten bedanken. 

Juli 2012

Theaterpädagogik - Workshop der 8. Klasse

07.12.2011

Besuch im Fichtelgebirgsmuseum


"Glanz und Gloria - Weihnachten in der Kaiserzeit": Das ist eine hochinteressante Ausstellung, die derzeit im Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel gezeigt wird. 

Am 7. Dezember besuchte die katholische Religionsgruppe der 8. Klasse mit ihrer Religionslehrerin Frau Steinkirchner diese Ausstellung. Unter fachkundiger Führung von Frau Wegener tauchten die Schülerinnen und Schüler in eine lang zurückliegende Zeit ein. Eindrucksvoll wird in der Ausstellung gezeigt, wie die Menschen vor und während des 1. Weltkrieges das Weihnachtsfest gefeiert haben: Originale Möbel, Christbaumschmuck, Geschirr, Kinderspielzeug und manch anderes geben einen guten Eindruck davon. Besonders berührt wurden die Jugendlichen von den Schilderungen und Ausstellungsstücken der Weihnacht während des Krieges: Briefe, Karten, kleine Geschenke an die Soldaten und Gebetbücher für die Front zeigen die Ängste und Hoffnungen dieser Zeit. 

Im Religionsunterricht hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, ihre Eindrücke auszutauschen. Einige können sich vorstellen, die Ausstellung noch einmal privat zu besuchen. 

Frau Steinkirchner

25.11.2011

Sanierung der "Kaffeemühle"


Wer derzeit auf das Hauptgebäude der Wirtschaftsschule schaut, der könnte meinen, Verpackungskünstler Christo ist wieder am Werk gewesen und hat die ehrwürdige "Kaffeemühle" als neues Kunstprojekt verhüllt, denn ein riesiges grünes Netz umspannt zurzeit das Gebäude. 

Der Grund: Für 2,9 Millionen saniert der Landkreis Wunsiedel derzeit das Schulgebäude. Durch einen Wassereinbruch im letzten Winter war ein Unterrichten in den Räumen der Schule nicht mehr möglich, so dass die Wirtschaftsschule mit sieben Klassen an die Berufsschule verlegt werden musste. 

Im September 2012 hofft man, wieder in die komplett renovierten Klassenräume der Kaffeemühle einziehen zu können. 

16.11.2011

Pädagogischer Tag 2011


Das Augenmerk des diesjährigen Pädagogischen Tages galt dem hochaktuellen Thema der Drogenproblematik. Die Lehrkräfte der Wirtschaftsschule Wunsiedel informierten sich am Buß- und Bettag von 9 bis 16 Uhr gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Berufsschule Marktredwitz-Wunsiedel, der Berufsfachschule für Hauswirtschaft, der Fachschule für Steintechnik und der Fachoberschule und Berufsoberschule über die Drogenproblematik an Schulen und insbesondere in unserer Region. 

Eindrucksvoll schilderte Polizeihauptmeister Kögler Drogendelikte, klärte über das Cannabis-Vorkommen an den hiesigen Schulen, die allgemeine Problematik der Grenznähe zu Tschechien sowie über die derzeitigen Verkaufspreise auf. Begriffe wie Comic Trips, GHB, GBL, Spice oder Amphetamine wurden erläutert. Äußerst kurzweilig und informativ war der Vortrag des Oberstaats-anwaltes Reiner Laib von der Staatsanwaltschaft Hof. 

Erschütternde Bilder eines Heroinabhängigen zeigte Oberärztin Dr. Schulte-Wefers vom Bezirkskrankenhaus Bayreuth im Laufe ihres ausführlichen Vortrages. Sie referierte über eine Vielzahl von Drogen und deren katastrophalen Folgen, welche bei einem Abhängigen zu erwarten sind. Besonders nachdenklich stimmte die Tatsache, dass beim Missbrauch von Crystal Speed die Rückfallquote sehr hoch sei. Die Oberärztin stellte fest, dass vor allem Jugendliche diese Droge nehmen, da diese zunächst leistungssteigernd und euphorisierend wirkt. Die negativen Wirkungen auf den Körper, wie z. B. schneller Herzschlag, Zähneknirschen, Kopfschmerz, Muskelschmerz, Kurzatmigkeit und Zittern, nehmen die Konsumenten lange Zeit in Kauf. 

10.11.2011 und 17.11.2011

Besuch unserer Patenfirma Glass GmbH


Gleich zwei Mal durfte die Klasse 10 b das Großhandelsunternehmen Glass GmbH in Marktredwitz besichtigen. Die Glass GmbH ist Patenfirma unserer Übungsfirma ASW GmbH (Arbeitsschutz Wunsiedel GmbH) und möchte die Übungsfirmenarbeit unterstützen. 

Beim ersten Termin waren die Schüler aus dem Bereich Einkauf, Lager und Post vor Ort. Herr Schindler, Produktgruppenleiter u. a. für den Bereich Arbeitsschutz, führte durch das Unternehmen und erklärte das Sortiment: Die Glass GmbH führt als Fachgroßhändler für Industrie und Handwerk ein Sortiment, das aus mehr als 17.000 Artikeln besteht. Besonderes Interesse galt dabei natürlich den Artikeln aus dem Bereich des Arbeitsschutzes. Anschließend konnten die Schüler "live" eine Auftragsbearbeitung mit anschließender Erstellung der Lieferpapiere verfolgen. 

Die zweite Schülergruppe arbeitet in unserer Übungsfirma in den Bereichen Rechnungswesen und Verkauf. Bei diesem Termin führte der Geschäftsführer der Glass GmbH, Herr Bauer, durch das Unternehmen. Auch in das Warenwirtschaftssystem der Glass GmbH erhielten die Schüler einen Einblick. Zahlungseingang, Zahlungsausgang und das Mahnwesen standen dabei im Vordergrund. 

"Schön, dass wir sehen konnten, dass das, was wir in der Übungsfirma machen, fast genauso in einem richtigen Unternehmen passiert. Nur die Waren fehlen", war der Tenor der Schüler. Dies nahm Herr Bauer zum Anlass, den Schülern bei der Glass GmbH "richtige" Waren bestellen zu lassen. Das nächste Treffen mit Herrn Bauer findet also statt, wenn diese Waren in Wunsiedel eintreffen. Ein herzliches Dankeschön an unsere Patenfirma! 

04.10.2011

Planspiel Börse


Ute Schödel von der Sparkasse Hochfranken informierte die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 a über das "Planspiel Börse". Das Planspiel, welches am 14. Dezember endet, gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, mit einem Startkapital von 50 000 EUR fiktivem Guthaben Aktien zu kaufen und zu verkaufen. Über 40 000 Spielgruppen nahmen im vergangenen Jahr an diesem Wettbewerb teil. In den nächsten Tagen werden die Schüler der Klasse 11 sich Gruppennamen überlegen, einen Gruppensprecher auswählen und sich täglich im Internet über die Kursänderungen informieren. 

14.09.2011

Frischer Wind an der Wirtschaftsschule


Vier neue Lehrkräfte traten mit dem Schuljahr 2011/12 ihren Dienst an der Staatlichen Wirtschaftsschule an: Studienrätin Andrea Scherzer (Wirtschaftswissenschaften/Englisch), Lehramtsassessorin Anett Meyer (Englisch/Spanisch) und Studienreferendarin Bettina Emrich (Wirtschaftswissenschaften/Deutsch); verstärkt wird die Fachschaft "Sport" durch Herrn Matthias Brunner. Jedem der neuen Lehrkräfte wurde ein Mentor zur Seite gestellt, sodass sich die jungen Erzieher schnell in den Schulalltag einfinden werden. 

Nach drei Jahren Erziehungsurlaub kehrt OStRin Alexandra Eichermüller (Wirtschaftswissenschaften/Geschichte) an unsere Schule zurück. 

Bei der Anfangskonferenz wurde Herrn Thorsten Spree die Urkunde über die Ernennung zum Oberstudienrat durch OStD Donnert überreicht. OStR Spree, der seit zehn Jahren an der Wirtschaftsschule tätig ist, ist Systembetreuer und unterrichtet Englisch und Wirtschaftswissenschaften. 

Ein besonderes Jubiläum feierte Verwaltungsangestellte Birgit Kühlein. Seit 40 Jahren ist sie als Sekretärin an der Wirtschaftsschule tätig. Ihren Schulabschluss machte sie an der Schule, an der sie jetzt seit vier Jahrzehnten die "gute Seele" der Schule ist. 

10.10.2011

Besuch der 9. Klasse in Flossenbürg


Auch die 9. Jahrgangsstufe der Wirtschaftsschule Wunsiedel beteiligte am schulübergreifenden Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", das auf Anregung der "Jugendinitiative gegen Rechts" und der Stadt Wunsiedel in der ersten Oktoberwoche durchgeführt wurde. Diesmal befasste man sich intensiv im Religionsunterricht mit der Thematik "Menschenwürde", vor allem im Zusammenhang mit dem Holocaust. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Wirtschaftsschule Wunsiedel hatten nun im Zusammenhang eines Projekts zu den "Todesmärschen" die Gelegenheit, am 5. Oktober das ehemalige KZ Flossenbürg zu besuchen. Pfarrer Jürgen Schödel, der sich stark in der "Wunsiedel ist bunt, nicht braun"- Bewegung engagiert, hatte die Fahrt und die Führung organisiert. Ebenso mit dabei waren Studiendirektor Uwe Sonnemann und die katholische Religionslehrerin Patricia Steinkirchner. Mit einer Darstellung der Geschichte des Lagers begann die sachkundige Führung. Flossenbürg war ein Zentrum des Granitabbaus. Hier und in den über 80 Außenlagern waren zwischen 1938 und 1945 mehr als 100.000 Menschen inhaftiert. Sie schufteten unter unvorstellbaren Bedingungen in den Steinbrüchen. Etwa 30.000 Menschen kamen ums Leben - durch grauenhafte Arbeitsunfälle, durch Krankheiten, durch Hinrichtungen. 

Beim Rundgang wird das Ungeheuerliche anschaulich: Die Kommandantur, der Appellplatz, das "Häftlingsbad", Reste der Baracken, Wachtürme, Gräberfelder und vor allem das "Tal des Todes" mit dem Krematorium, der Aschenpyramide, dem "Platz der Nationen", der Kapelle und der jüdischen Gedenkstätte sind stumme und doch "sprechende" Zeugen. Die eindringliche Dauerausstellung und der Film "Wir haben überlebt … die anderen sind geblieben", in dem ehemalige Häftlinge von ihren Erinnerungen berichten, schloss den Rundgang ab. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse zeigten sich äußerst interessiert und sehr betroffen. Deshalb hatten sie in der darauffolgenden Religionsstunde Gelegenheit zur Reflexion und zum vertiefenden Gespräch. 

Patricia Steinkirchner

14.09.2011 bis 16.09.2011

Methoden- und Teamtage 2011


Schon zum zweiten Mal fanden zu Beginn dieses Schuljahres für die "Neuen" an unserer Wirtschaftsschule die Methoden- und Teamtage statt. 

In insgesamt vier Klassen - 7 a, 10 a 2, 10 b 2 und 10 c 2 - gestalteten die Klassenleiterinnen Frau Bilz, Frau Scherzer und Frau Jordan, unterstützt von zahlreichen anderen Lehrkräften, den Unterricht zu den Methoden- und Teamtagen. 

Gleich am ersten Tag war Teamgeist gefragt: In Teams mussten die Schüler Flugobjekte basteln, die rohe Eier vom ersten Stock sicher in den Schulhof befördern sollten. 

Die Schüler selbst bewerteten die Gestaltung und Flugeigenschaften ihrer Flugobjekte und ermitteln so die Siegerteams: 

Die Superhelden (7 a),
Turkish Airlines (10 a 2),
Hobicopter (10 b 2),
Eiliner und Eipaket (10 c 2).



Unter dem Motto "Werte sind uns wertvoll" stand der nächste Tag. Dabei entstanden zahlreiche Diskussionen über den respektvollen Umgang im täglichen Miteinander. In weiteren Übungen zeigte sich, dass Hilfsbereitschaft, Respekt und Aufmerksamkeit dem Partner gegenüber nur Vorteile bringen und dass Vorurteile durch respektvolle Gespräche abgebaut werden. 

Der dritte Tag bestand aus Bausteinen zum Lernen lernen. Das richtige Markieren erleichtert, mit der Informationsflut zurechtzukommen und wichtige Schlüsselwörter aus Texten herauszufiltern. Als anschließende Merk- oder Gedächtnishilfe für Lernwörter eignen sich sog. Mnemotechniken. Dahinter verbirgt sich eine Methode, die dem Lernenden hilft, sich schwierige Lerninhalte einzuprägen. 

12.09.2011

1. Schultag


Auch in diesem Schuljahr heißt die Wirtschaftsschule Wunsiedel wieder einmal viele neue Schüler willkommen und freut sich auf die Schüler, die schon im letzten Schuljahr an der WSW waren, und wünscht allen einen guten Einstand und viel Erfolg bei ihrem schulischen Werdegang, der die meisten in zwei bzw. vier Jahren zu ihrem großen Ziel, der mittleren Reife, bringen wird. 

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