Termine

   
12./13.06.2018 Vocatium, Kl. 10 a2
15. - 18.07.2018 Studienfahrt Berlin (9 a, 10 a)
19.07.2018 Luisenburg (Schülervorstellung) "Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers", Kl. 8, 9 u. 10 a2
23.07.2018 Abschlussfeier für die Klassen 10 a und 11 a2

 

Neuigkeiten

 

 

Europawoche, 10 a2

 

Lesen Sie hierzu mehr unter "Informationen"!

Loading

Poetry Slam an der WSW

„Die Schule slammt“ – 2016/2017

Das Poetry-Slam-Projekt „Die Schule slammt“ wird seit nun bereits fünf Jahren erfolgreich an der Wirtschaftsschule Wunsiedel angeboten. Bereits dreimal durften Teilnehmer/innen des Projekts im U20-Bereich der bayerischenPoetry-Slam-Meisterschaften an den Start gehen. In diesem Jahr wurde diese Ehre Anja Wunderlich aus Marktredwitz (siehe Foto) zuteil, welche somit drei erlebnisreiche Tage in München verbringen und sich auf der Bühne mit anderen U20-igern messen durfte. Bei den Wettbewerben wurde mitgefiebert, danach gemeinsam gefeiert, Freundschaften geschlossen und die Landeshauptstadt unter der Führung von Frank Klötgen erkundet.      

Um das Projekt weiter am Leben zu erhalten und auch die „Neuzugänge“ an unserer Schule dafür zu begeistern, initiierte Studienrätin Simone Bilz, Projektleiterin, Slammasterin und selbst aktive Poetry-Slammerin, am 9. Januar 2017 eine Vorführung im Schulhaus, um die Schülerinnen und Schüler hautnah erleben zu lassen, dass Poetry-Slam nichts mit verstaubten Gedichtvorträgen oder Autorenlesungen gemein hat. Verstärkt wurde sie dabei von dem 21-jährigen Senkrechtstarter Raphael Breuer aus Bayreuth. Frau Bilz und er erklärten als Moderatorenteam die Grundregeln des Poetry-Slam in lockerer Dialogform und gaben auch einige ihrer Texte zum Besten.
Ziel der Aktion war es, die Schülerinnen und Schüler wieder für die deutsche Sprache zu begeistern, die Scheu vor dem freien Sprechen zu nehmen und Berührungsängste mit dieser Kunstform abzubauen. Eine Fortführung des Projektes ist für das Schuljahr 2017/2018 geplant.

StRin S. Bilz

WS WUN goes Poetry-Slam 2.0
 
Ihr seid Schüler/Schülerin der Wirtschaftsschule Wunsiedel und besucht die Klassenstufe 8, 9, 10 oder 11?
Ihr habt Texte geschrieben, sie aber noch niemanden vorgetragen?
Ihr wollt wissen was ein "Profi" dazu meint oder was ihr an eurer Perfomance verbessern könnt?
Ihr wollt Tipps, wie man auch lustige Texte zu Papier bringen kann?
Oder seid ihr einfach nur neugierig, was es mit diesem ganzen "Poetry-Slam Zeug" auf sich hat?

Wenn ja, dann seid ihr hier genau richtig!
Am 19.09.2014 ab 13.30h hilft euch jemand, der weiß wie es geht!
Ab 13.30h findet in unserer Schule ein Workshop mit TOM SCHILDHAUER statt.
Der Junge mit der Mütze macht seit 7 Jahren Deutschlands Slambühnen unsicher, tourt sogar mit einem Soloprogramm
und gibt professionelle Poetry-Slam-Workshops.

Also vormerken, mit Stift und Zettel - ggf. vorhandenen Texten - bewaffnen und am 19.09.2014 dabei sein.
Wo genau erfahrt ihr per Aushang am Schwarzen Brett.
 
MfG S. Bilz und "Der Tom"

25.07.2014

Alle guten Dinge sind DREI
– Kleines Jubiläum des schulinternen Poetry-Slams auf der kleinen Seebühne

 

Am letzten Freitag des Schuljahres 2013/14 versammelten sich bei erneut wunderschönen Wetter alle Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Wirtschaftsschule am Ufer der kleinen Seebühne im Bereich des beruflichen Schulzentrums in Wunsiedel, um den Absolventen des nun bereits dritten Poetry-Slam Workshops ihrer Schule zu lauschen. Sechs „Slammlinge“ stellten sich dem Publikum und trugen ihre eigens geschriebenen Werke vor. Ihre Debüt hatten sie bereits am „Tag der offenen Tür“, an dem sie sich dem begeisterten Publikum, welches überwiegend aus Lehrern und Familienangehörigen bestand, gestellt hatten. Viele Mitschüler, die sich ebenfalls für die Vorführung interessiert hatten, kamen an jenem Tag aus Platzmangel nicht in den Genuss einem der Slams beizuwohnen. Doch dies sollte nun nachgeholt werden.
In zwei Runden traten ein Junge und fünf Mädchen der Klassenstufen acht bis zehn gegeneinander an. Die drei Besten der Vorrunde, welche traditionell per Punktvergabe durch die zufällig erwählte Publikumsjury gewählt wurden, kamen ins Finale. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Initiatorin des Workshops, Studienrätin Simone Bilz, welche durch die Workshopteilnehmerin Sinja Pöllmann (9a) tatkräftig unterstützt wurde. Sie kümmerte sich auch um die Auswahl der „Losfeen“, die für die spontane Startreihenfolge der Teilnehmer verantwortlich waren.
Alle Slammer hatten mit aufkeimender Nervosität zu kämpfen als sie ans Mikro traten. Doch sobald die ersten Worte gesprochen waren, tauchten sie ganz in die Welt ihrer Texte ein. Hier ging es um oftmals um Täume: Träume von der Zukunft, Albträume, Erinnerungen an vergangene schöne und weniger schöne Tage; um das Verarbeiten von Schmerz und das Bewahren von Hoffnung.
Doch nur drei Teilnehmer durften ins Finale ziehen. Patrycja Urbanowicz (8a), Laura Wunderlich (9b) und Anja Wunderlich (9b) schieden leider nach der Vorrunde aus. Aus dem Finaltrio, bestehend aus Roman Idotta (8a), Svenja Tretter (9a) und Jana Nyga (10a2), ging letztlich Svenja per Applausabstimmung des gesamten Publikums als Siegerin hervor. Sie erhielt damit einen Startplatz für den 1. Waldershofer Poetry-Slam, welcher am 20.09.2014 um 20 Uhr im „Schaffnerlos“ stattfinden wird.

Abschließend noch ein Grußwort der Workshop-Leitung an Ihre Schützlinge:
Für mich wart ihr alle Gewinner! Es hat mir erneut unheimlich viel Spaß gemacht mit euch zu slammen und hoffe, ihr und auch einige eurer Mitschüler werden im Schuljahr 2014/15 den Poetry-Slam der WS WUN erneut beleben.

Anja Wunderlich gewinnt Poetry Slam

 

Anja Wunderlich aus der Klasse 9 b der Wirtschaftsschule Wunsiedel gewinnt beim ersten Marktredwitzer Poetry-Slams im Café „Perplex“ und meistert somit ihren ersten öffentlichen Auftritt bravourös.


Bei diesem literarischen Vortragswettbewerb präsentierte sie ihre selbstgeschriebenen Texte so authentisch und eindrucksvoll, dass sie von der Jury und dem Publikum zur Siegerin ernannt wurde. Inhalt ihres Finalvortrags war die „Liebeserklärung“ an ihren Vater, welche ihr den 1. Platz, einen kleinen Oskar und einen Sachpreis bescherte. Die zweite Wirtschaftsschülerin, die sich ebenfalls dem Publikum stellte, war Svenja Tretter, eine weitere Vertreterin der Klasse 9 b. Sie belegte mit ihrem Beitrag über den oftmals unbeherrschbaren Einfluss der Liebe nur knapp hinter Anja den hervorragenden zweiten Platz. Anja und Svenja zeigten sich überglücklich, sich der großen Herausforderung gestellt zu haben.

Beide Schülerinnen wurden von Simone Bilz, ihres Zeichens Lehrerin der Wirtschaftsschule, zur Teilnahme an diesem modernen Dichterwettstreit ermutigt, nachdem sie im vorangegangen Schuljahr mit großem Eifer bei ihr einen Poetry-Slam Workshop besucht hatten.

Anja hat indes bereits ein neues Ziel vor Augen: Mit dem Sieg im Café „Perplex“ hat sie einen Startplatz beim Kulmbacher Kommunen Slam, welcher am 22.11.2013 ab 20:00 Uhr stattfinden wird, ergattert und darf sich dort mit routinierten Slammern aus ganz Deutschland messen.

Die Organisatoren des Abends waren Matthias Kuhn und Theo Marberg, die Moderation übernahm Simone Bilz.

Informationen zum Poetry-Slam am 25.10.2013

Poetry Slam in MAK.pdf
PDF-Dokument [133.9 KB]

WS WUN goes Poetry Slam:
Von Träumen und dem realen Leben

 

Mit einem Openair-Poetry-Slam auf der „Kleinen Seebühne“ feierten am vergangenen Freitag die Teilnehmer des Poetry-Slam-Workshops der WS WUN mit ihren Mitschülern bei strahlendem Sommerwetter den erfolgreichen Abschluss des Schuljahres.


Bereits zum 2. Mal enterten junge Poeten die „Kleine Seebühne“ am Krugelsbach,  um die Zuhörer und Zuhörerinnen mit ihren eigens geschriebenen Texten zu begeistern.    
Initiiert wurde das kleine Spektakel vom stellvertretenden Schulleiter der Wirtschaftsschule Wunsiedel, Studiendirektor Uwe Sonnemann, in Zusammenarbeit mit Studienrätin Simone Bilz, ihres Zeichens Lehrkraft der WS WUN. Sie agierte im scheidenden Schuljahr als Workshopleiterin und ist seit nun gut einem Jahr als selbst „Poetin“ sowie Slam-Masterin des Kulmbacher „Kommunen Slam“ aktiv.  Unterstützt wurde das Vorhaben außerdem von Ben Bögelein, einem der Senkrechtstarter der fränkischen Slamszene, der mit seinem Insiderwissen und Performances dem Projekt eine besondere Note verlieh.
Anders als noch vor einem Jahr, als Frau Bilz zusammen mit einigen der erfolgreichsten deutschen Poetry Slammer ihren Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern das Format des „Poetry Slam“, was sich kurz als Dichterwettstreit übersetzen lässt, vorstellte, traten dieses Jahr bereits die Absolventen des ersten Workshops ans Mikro.       
Dafür haben sie sich mit großem Engagement vorbereitet. An jeweils vier Nachmittagen verbrachten die Schülerinnen und Schüler freiwillig ihre Freizeit in der Schule, wo ihnen auf spielerische Weise Zugang zum geschriebenen und gesprochenen Wort vermittelt wurde. Die Intention: Auch junge Menschen haben etwas zu sagen und sollen dies auch mit Freude - ohne die sonst geltenden lehrplanbedingten Restriktionen - tun dürfen. Die Begeisterung für das Schreiben zu wecken und die Angst beim freien Vortrag zu minimieren oder sogar zum Vergnügen umzuwandeln, gelang!
So standen dieses Mal anstatt routinierter Slammer vier Vertreter der 8. Klasse auf der kleinen Seebühne und kämpften um die Gunst des Publikums.  Die Texte von Tamina Franzke, Svenja Tretter, Anja Wunderlich und Matthias Scheu repräsentierten den Facettenreichtum dieser lebendigen Form der Literatur.  Die Rookies, sprich Neulinge dieses Genres, trugen Texte über die Vergänglichkeit der Liebe, welche doch eigentlich für immer halten sollte, wahrhaftig gewordene Albträume, die nur schwer von der Realität zu unterscheiden sind, einer komplizierten Vater-Sohn-Beziehung, der es irgendwann zu entwachsen gilt sowie dem verzweifelten Kampf um die Verwirklichung der eigenen Träume vor.     
Doch der Vortrag allein macht keinen Poetry Slam aus. Das Besondere:
Der Zuschauer ist nicht nur passiver Konsument, sondern darf mitbestimmen, welcher Poet den Slam gewinnt. Zu diesem Zweck wurden aus dem Publikum willkürlich fünf Jurymitglieder bestimmt, welche mittels Punktetafeln die Vorträge wie beim Eiskunstlauf bewerten durften. Die beiden Poeten mit den höchsten Wertungssummen, traten dann im Anschluss an die Vorrunde nochmals in einem Finale gegeneinander an, in dessen Anschluss die gesamte Zuhörerschaft mittels Applaus den Sieger bestimmte.         
Ganz Gentlemen überließ Vorrundengewinner Matthias Scheu seinen Startplatz der 16-Jährigen Svenja Tretter, welche sich dann prompt im Finale gegen Tamina Franzke durchsetzen konnte.           
Als die Schülerinnen und Schüler den Rückzug in das kühle Schulgebäude antraten, strahlten die vier frischgebackenen Poeten über das ganze Gesicht. Ganz klar: Svenja hatte gesiegt – doch Gewinner sind sie alle Vier! 

Das war der Poetry Slam am 26.07.2013

„Die Schule slammt“ - Poetry Slam der WS WUN

Wie jede Szene, die sich zunächst vehement als Subkultur definiert, kämpfte auch der Poetry Slam darum ernst genommen zu werden. Poetry Slam könnte man vereinfacht auch als „Dichterwettstreit“ übersetzen, was jedoch nicht den Zahn der Zeit treffen würde. Poeten der Gegenwart tragen vor Publikum ihre eigens geschriebenen Werke (es müssen nicht immer Gedichte sein), in einer vorgegebenen Zeit (meist fünf bis sieben Minuten) vor. Von einer willkürlich aus dem Publikum zusammengestellten Jury werden die einzelnen, nacheinander folgenden Performances mittels Punktetafeln bewertet. Im Finale treten die zwei bis drei besten Slammer nochmals gegeneinander an, aus denen dann per Applaus des Publikums der Sieger ermittelt wird. Die Vielschichtigkeit machte es dem Poetry Slam leicht, sich im Rahmen der pädagogischen als auch sprachlichen Bildungsarbeit zu etablieren, denn viele wünschenswerte Kompetenzen, welche im regulären Deutschunterricht zwar mit viel Mühe vermittelt aber nicht oder nur selten in produktiver Weise angewandt werden, können hier auf ungezwungene Weise vertieft und vor allem erlebt werden. So steckt in jedem Poetry Slam Auftritt sowohl die kreative Arbeit von Textproduktion, Überarbeitung, Präsentation sowie eine Brise Interaktion mit dem Publikum. Weit ab von Powerpoint und thematischen sowie sprachlichen Barrieren erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, Dinge aus ihrer Sichtweise zu schildern und darzustellen. Ihre Wortakrobatik ist ein unmittelbarer Ausdruck ihres Lebensgefühls und gerade deshalb ein interessantes Betätigungsfeld.

In Poetry Slam Workshops erhalten die angehenden Slammer ohne Notendruck Tipps zur Ausarbeitung ihrer Texte, ihrer Körpersprache und Stimmmodulation während des Vortrages und schulen gleichzeitig ihre Sozialkompetenz. Denn ein Grundsatz des Poetry Slams lautet: „Respect the poets“, was bedeuten soll, dass unsportliche Reaktionen auf einen nicht ganz so ausgefeilten Auftritt nicht toleriert werden.         

All diese Aspekte sollen bereits im neuen Schuljahr an unserer Wirtschaftsschule auf eben diese Weise vermittelt werden. Doch da viele Schüler noch gar nicht wussten, was ein Poetry Slam ist, fand am 15. Juni 2012 auf Initiative von Studienrätin Simone Bilz eine Informationsveranstaltung zum Thema „Poetry Slam“ statt. Hierbei wurde sie durch die erfahrenen und in der Szene bekannten Slammer Fabian Navarro aus Hamburg, Jan-Philipp Zymny aus Wuppertal und dem Senkrechtstarter Ben Bögelein aus Ansbach unterstützt. Durch ihre Live-Performances wurde den Schülerinnen und Schülern ein realistisches Bild des Grundkonzepts eines Poetry Slams vermittelt.

Die jungen Künstler fanden sofort einen Draht zu den Jugendlichen und standen ihnen auch nach dem Vortrag für ihre vielen Fragen Rede und Antwort.  Berührungsängste und Zweifel abzubauen, einen ersten Kontakt zum Poetry Slam herzustellen, das war das Ziel dieser Aktion, welches über die Maßen erreicht wurde. An die 150 Schülerinnen und Schüler ließen sich bei strahlendem Sonnenschein von der tollen Kulisse der kleinsten Seebühne Deutschlands und den packenden Vorträgen der Poeten in den Bann des Poetry Slams ziehen und zu feiern wie bei einem Pop-Konzert.   

Doch zu welchem Zweck das alles? Was hat das alles mit Schule zu tun? Die Antwort könnte lauten: Viel, wenn sich Pädagogen und Schüler darauf einlassen. Selbst zu dichten und mit Sprache zu experimentieren, ist das gesetzte Ziel, um wieder Freude an der Sprache zu entwickeln und die Lust am Schreiben zu wecken. All das, was leider oftmals im Fachunterricht viel zu kurz kommt. So freuen wir uns über eine große Anzahl an Interessenten und sind gespannt, welcher unserer Schüler vielleicht schon bald bei einem der hiesigen Slams die Bühne erobern wird…

 

StRin Bilz

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Staatliche Wirtschaftsschule Wunsiedel