Staatliches Berufliches Schulzentrum

Marktredwitz-Wunsiedel

Staatliche Wirtschaftsschule Wunsiedel

... die Schule mit Herz und Verstand

Endlich Ferien! Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern eine gute Zeit! Wir sehen uns am 8. September 2020 wieder. Bleibt gesund!

27.07.2020

Schreiben des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus, Prof. Dr. Piazolo vom 24.07.2020

Würdige Abschlussfeier für unsere Absolventinnen und Absolventen

am 23.07.2020

Frankenpost, 26.07.2020

Sascha Fuchs

Wunsiedel - Was vor wenigen Monaten noch unvorstellbar war, konnte nun, zur Freude von Schülern, Lehrern und Eltern der Wirtschaftsschule Wunsiedel, doch noch auf die Beine gestellt werden. So fand die Abschlussfeier der Schulabgänger im Innenhof der Schule statt.

"Es ist Tradition für uns, die Schüler auf dem roten Teppich zu verabschieden, diese Tradition wird auch in diesem Jahr fortgeführt", begrüßte der Stellvertretende Schulleiter Frank Eckstein bei strahlendem Sonnenschein die Gäste. Unter schwungvoller Katy-Perry-Musik rief er die 24 erfolgreichen Absolventen der Klassen 10a und 11a2 nacheinander auf. Stolz marschierten die Schüler über den roten Teppich im Schulhaus in Richtung Innenhof zu ihren Tischen, natürlich coronakonform mit Mindestabstand.

Um die Abschiedsstimmung einzuläuten, begann die Feier mit einer Klavier- und Geigenversion von "Time to say goodbye", gespielt von den beiden Schülerinnen des Otto-Hahn-Gymnasiums Marktredwitz Maria Sailer und Helena Merz.

Dann kam Schulleiter Michael Schmidt auf die Bühne. Er lobte das Lehrerkollegium, das nicht nur die Feier organisiert und aufgebaut habe, sondern vor allem ein "tolles Angebot" für das Lernen zu Hause in den vergangenen Wochen und Monaten geschaffen habe.

Man kenne ja das Sprichwort: "Lieber sechs Stunden Schule als gar keinen Schlaf", witzelte Schmidt, aber "die Schüler, die dieses Jahr den Abschluss geschafft haben, haben ihre Schulzeit sicherlich nicht verschlafen." Die Glückwünsche von Michael Schmidt gingen aber auch mit einem Aufruf zur Vorsicht beim Feiern einher, denn "Corona ist leider nicht vorbei".

Anschließend betrat Jannis Kraus, Schülersprecher der Kaffeemühle, wie die Wirtschaftsschule auch liebevoll genannt wird, die Bühne. Auch er hat in diesem Jahr seinen Abschluss geschafft und blickte zurück auf eine Schulzeit voller gemeinsamer Erlebnisse und Erinnerungen, die die Klassengemeinschaft formten.

Auch Roland Schöffel, Stellvertreter des Landrats, gratulierte den 24 Schülern und wünschte viel Erfolg für die Zukunft, egal welchen Weg die Absolventen nun einschlagen werden. Er rief aber auf: "Bleibt in der Region! Wir brauchen euch als Mitgestalter."

Ähnliche Worte fand im Anschluss Wunsiedels Bürgermeister Nicolas Lahovnik, der sich überwältigt von dem Ambiente der Feier zeigte, das die Lehrerschaft aufgebaut hatte. Die Schüler hätten in diesem Jahr Besonderes geleistet, unter den schweren Bedingungen ihren Abschluss zu schaffen. Er lobte auch die praxisnahe Arbeit der Schule, die ihre Schüler vorbildlich auf das Berufsleben vorbereite. "Alle Unternehmen suchen Leute, ihr werdet alle unterkommen", sagte Lahovnik zuversichtlich und ermutigte, wie schon sein Vorredner, dazu, der Heimat verbunden zu bleiben.

Den Abschluss der Redner bildete die Elternbeiratsvorsitzende Anja Kraus, die ihr Amt mit dem Ende des Schuljahres ablegt. Als Mutter habe sie, zusammen mit den anderen Eltern, in den vergangenen Jahren und vor allem in der noch zusätzlich erschwerten Prüfungsphase mit ihren Kindern mitgelitten und mitgefiebert. Sie sei nun heilfroh, die Zeit erfolgreich gemeistert zu haben.

Nun ging es endlich an die lang ersehnte Zeugnisausgabe. Besonders hervorzuheben sind dabei die drei besten Absolventen Jannis Braun mit einem Notendurchschnitt von 1,75, Nicolas Bauer mit 2,0 sowie Lisa-Marie Hörndl mit 2,13. Auch die Schüler mit den besten Abschlussprüfungen in den einzelnen Fächern wurden geehrt. 15 der 24 Schüler planen nun eine Berufsausbildung, davon acht in handwerklichen Bereichen. Die restlichen neun streben die Weiterbildung an einer weiterführenden Schule an, wie Frank Eckstein verlauten ließ. Insgesamt war es ein gelungener Abend bei schönem Wetter, wie auch Michael Schmidt feststellte: "Es ist eine Feier, wie man sie gerne öfter veranstalten könnte."

Frankenpost, 26.07.2020; Foto: Sascha Fuchs

Wie der Faden der Ariadne –

Prüfungszeit an der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel

 

„Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht!“ Diesen oder einen ähnlichen Satz werden viele Eltern in den letzten Wochen von ihren Kindern gehört haben. Der Frühsommer ist Abschlussprüfungszeit an den bayerischen Schulen. Auch an der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel – im Volksmund liebevoll „Kaffeemühle“ genannt – dreht sich bei den Abschlussklassen seit Wochen alles um die Abschlussprüfung. Bereits seit Anfang März dieses Jahres befassten sich die Prüflinge des Faches Übungsunternehmen mit ihrer Hausarbeit und der Vorbereitung auf die mündlichen und praktischen Prüfungen. Gerade während der pandemiebedingten Schulschließung war das für alle Beteiligten eine immense Herausforderung.

Überhaupt galt es wegen des Coronavirus viele Hürden zu überwinden, die es in den Vorjahren so nicht gab. Die Zeit des „Lernen zuhause“ sowie die Wochen seit Wiederbeginn des Präsenzunterrichts am 27.04.2020 dienten in allen Abschlussprüfungsfächern der intensiven Prüfungsvorbereitung. Übungen, Probedurchläufe unter Prüfungsbedingungen, das Aufholen noch fehlender Inhalte sowie die Neustrukturierung des gesamten Terminplans mögen manchem Schüler wie ein unübersichtliches und unüberwindliches Labyrinth erschienen sein. Aber dank der letzten zwei bzw. vier Schuljahre an der „Kaffeemühle“ und die intensive Arbeit in Kleingruppen haben die Schüler der Abschlussklassen mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet, ihre Prüfungen erfolgreich absolvieren zu können – genau wie die kretische Prinzessin, die in der griechischen Sage Theseus ein Wollknäuel gibt, mit dem ihm der Weg durch das Labyrinth des Minotaurus gelingt. Mit ihrem ganz persönlichen Faden der Aridane sind die Prüflinge auch auf alles vorbereitet, was ab dem 01.07.2020 auf sie zukommt.

Den Anfang der schriftlichen Prüfung macht wie immer Deutsch mit den Schwerpunkten Erörterung und Textarbeit eines literarischen oder pragmatischen Textes. Am Donnerstag gilt es dann im Profilfach BSK (Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle) Lernsituationen aus dem betrieblichen und privaten Umfeld zu bearbeiten. Hier galt es in den letzten Jahren z. B. eine Steuererklärung oder Angebotsvergleiche zu erstellen. Am Freitag folgt dann die Prüfung im Fach Englisch, in der die Schüler ihr Text- und Sprachverständnis unter Beweis stellen müssen. Für die Schüler, die Mathematik als Prüfungsfach gewählt haben, bildet dann der Montag den Abschluss der anstrengenden und aufregenden Prüfungstage.

Eine Besonderheit ist in diesem Jahr (neben allen anderen außergewöhnlichen Ereignissen), dass die schriftlichen Prüfungen alle in den Räumlichkeiten der Wirtschaftsschule im Obergeschoss der kaufmännischen Berufsschule abgehalten werden. Dort, wo sonst der Kunstunterricht oder die Arbeiten in den Übungsunternehmen stattfinden, werden die Prüflinge auf drei Räume verteilt und unter Wahrung des Mindestabstands ihre Prüfungen schreiben.

Mit den Abschlussprüfungen geht für die 26 Abschlussschülerinnen und -schüler die Zeit an unserer Schule zu Ende – eine Zeit des Lernens, Lachens und Erwachsenwerdens. Um das auch in diesem Jahr – trotz Corona und den daraus resultierenden Einschränkungen – gebührend zu feiern, finden gerade Planungen statt, wie ein feierliches Entlassen möglich ist. Was sich die Schulleitung und das Kollegium der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel ausdenkt, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden und eine Überraschung bleiben.

Kein Geheimnis aber ist, dass wir unseren Prüflingen für die anstehenden Prüfungen alles Gute und viel Erfolg wünschen. – Wir sind uns sicher: Mit ihrem Faden der Aridane finden unsere Schüler den Weg durch das Prüfungslabyrinth!

Text: Franziska Lenk, StRin

Brunnenfest 2020

 

Geschützt mit einer Mund-Nasen-Bedeckung und unter Beachtung sämtlicher Hygienemaßnahmen durfte die WSW nach langen Wochen endlich den Schulbetrieb wieder aufnehmen. Alle hatten sich darauf gefreut und daher war und ist es uns auch sehr wichtig, alles was zur Wirtschaftsschule gehört zu schützen, zu hegen und zu pflegen. Das Team „Brunnen“ hat sich deshalb entschieden, den Brunnen ebenfalls in den Schutz mit einzubeziehen, damit auch nach dem situationsbedingten Ausfall des Brunnenfestes 2020 in den nächsten Jahren viele Besucher, Freunde und (ehemalige) Schüler der Wirtschaftsschule sich am Wirtschaftsschulbrunnen im Pausenhof zusammenfinden. So wurde der Brunnen mit Maske und Hygieneartikeln unter Einhaltung des Mindestabstandes auch in diesem Jahr zu einem sehenswerten Hingucker und Blickfang.

 

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

 

Carolin Irle, Sabine Müller, Jörg Schirmer

25.06.2020

 

Sportabzeichen

Auch im Schuljahr 2019/20 kamen die Sportaktionen nicht zu kurz. 13 Mädchen und 19 Jungs haben die Anforderungen des Sportabzeichen in den Disziplinen Laufen, Werfen und Springen erfolgreich gemeistert. Herzlichen Glückwunsch zu diesem sportlichen Erfolg.

Text: Sportlehrerin Chr. Axmann-Kolb

Sportabzeichen Urkunde2019-1(2).pdf
PDF-Dokument [269.0 KB]

09.03.2020

Wie präsentiere ich erfolgreich?

 

Diese Frage hat Frau Anna Kögler als Personalreferentin bei der LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe in einem sehr abwechslungsreichen Workshop beantwortet.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 a und 10 a2 mussten gleich zu Beginn des Vortrages in einem Brainstorming ihre Erwartungen an einen Redner, aber auch an das Publikum auf Kärtchen sammeln. Damit ein Vortragender diesen Erwartungen gerecht werden kann, muss Wert auf die Punkte Vortragsvorbereitung, Verwendung von Medien, Visualisierung sowie Einsatz von Sprache, Mimik und Gestik Wert gelegt werden. Frau Kögler hat diese vier Aspekte anschaulich vermittelt: So durften die Schüler an vorgespielten Beispielen selbst erleben, wie unterschiedlich Sprache, Gestik und Mimik wirken kann oder welche Erste-Hilfe-Möglichkeiten es gibt, wenn beim Vortrag Probleme auftreten.

09.03.2020

Handwerk: Tradition UND High-Tech

 

Das große Ziel, die individuell richtige Ausbildung zu finden, ist in den Vorabschlussklassen immer wieder Thema. Im Rahmen der Berufsorientierung informierten Vertreter der Handwerkskammer für Oberfranken über die Ausbildung im Handwerk – mögliche 130 Ausbildungsberufe stehen zur Wahl.

Was bedeutet es, im Handwerk tätig zu sein? „Einzelanfertigung bedeutet Abwechslung, Herausforderung, Kreativität und Dynamik“, so Peter Liewald von der Handwerkskammer. Die individuellen Kundenaufträge werden im/als Team prozessorientiert abgewickelt. Die Handwerksbetriebe bedienen sich hier modernster Technik. Völlig überrascht waren die Schüler/-innen als sie erfuhren, dass jeder dritte Auszubildende seine berufliche Laufbahn in Oberfranken im Handwerk beginnt.

Weitere informative Fakten: Oberfranken hat 16 200 Handwerksbetriebe, 76 500 Beschäftigte und sage und schreibe einen Umsatz von 7,8 Milliarden EUR.

Zertifikat in Iv – was steckt dahinter?

 

Um diese Bescheinigung zu erhalten, unterzogen sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe einer schulinternen Prüfung im Bereich Informationsverarbeitung. Dem ersten Teil, dem Schreiben einer 10-Minuten-Abschrift, folgte ein Angebotsvergleich in Excel. Den Abschluss bildete eine Anfrage per Geschäftsbrief an einen Handelswarenlieferanten. Um dieses schulinterne Zertifikat in den Händen zu halten, musste ein Notendurchschnitt bis 3,33 erreicht werden. Mit „sehr gut“ schlossen Vanessa Kovacevic und Lena Bäumler ab.

 

Die Besucher aus Wunsiedel begaben sich auf eine geschichtliche Zeitreise, welche vom 6. bis zum 18. Jahrhundert reichte. Die Landesausstellung „HUNDERT SCHÄTZE AUS TAUSEND JAHREN“ brachte den jungen Menschen durch zahlreiche Exponate die Geschichte Bayerns näher. Lars Schmidbauer, 10 a2, war von jener Ausstellung begeistert und sagte: „Die Ausstellung hat mir sehr gefallen und ich durfte viel über die Entwicklung Bayerns erfahren.“ Die Palette der Ausstellung reichte von Skeletten bis zu Alltagsobjekten hin. „Die ausgestellten Exponate, gerade die Lepanto Monstranz aus dem Jahr 1708, haben mich begeistert.“, resümierte Cheyenne Hartl, 10 a 2, auf der Heimfahrt. Darüber hinaus haben die Schüler/-innen festgestellt, dass es in der Ausstellung viele Parallelen zu Schulfächern (z. B. Kunst, Geschichte und Religion) gibt.

Text: Karl Benes (10 a2), StRin Franziska Lenk

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