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Aktuelles aus unseren beiden Unternehmen

Wirtschaftsvertreter zu Gast an der Wirtschaftsschule

24.10.2018

Wirtschaftsschüler begeistern


Dass Detlef Sachs, Ausbildungsleiter bei Vishay, die Worte fehlen, kommt selten vor. Am 22. Oktober 2018 war es dann soweit! "Um mich als Ausbilder zu beeindrucken, da gehört was dazu", sagte Sachs (Artikel der Frankenpost vom 24.10.2018). Er war von den Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Wirtschaftsschule deshalb so begeistert, weil diese ihm einen Einblick in ihren Schulalltag gewährten, besser gesagt einen Einblick in die praktische Arbeit im Fach Übungsunternehmen. Die Schüler überzeugten den Praktiker mit einer perfekten Präsentation und ihrem praktischen Wissen im Ein- und Verkauf. Herr Sachs und Personalchefin Martina Winterwerber waren beeindruckt als die Mitarbeiter der beiden Übungsunternehmen zum Beispiel Sonderangebote erstellten, Zahlungseingänge überprüften und ggf. Mahnungen verschickten, Angebote per E-Mail einholten oder auf Anfragen von Lieferanten und Kunden reagierten. In seiner Funktion als einer der Vorsitzenden des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft will er bei seinen Partnerbetrieben für den Schultyp „Wirtschaftsschule“ werben.

Schüler der Zukunft - made in Wunsiedel

Frankenpost, 05.07.2018 (Autor: Matthias Bäumler)

Der erste Jahrgang, der den kompetenzorientierten Lehrplan durchlaufen hat, verlässt die Schule. Die Mädchen und Jungen arbeiten eng mit Unternehmen zusammen.

Wunsiedel - Manch ein Unternehmer fragt sich, ob da vorne am Pult tatsächlich ein Schüler steht. Ja, es ist ein Wirtschaftsschüler. Eloquent referiert Lukas Gintar vor einem knappen Dutzend Vertretern der Wirtschaft und mehreren Lehrern die Vorzüge der Übungsfirmen. Zusammen mit einem Mitschüler hat er eine Powerpoint-Präsentation erstellt, in der er seinen Vortrag grafisch noch einmal aufwertet. Als er nach zehn Minuten endet und sich höflich verabschiedet, erntet er von den Praktikern großen Applaus. Peter Eckstein, ständiger Vertreter des Schulleiters der Wirtschaftsschule, ist stolz auf den jungen Mann und ebenso auf dessen Mitschüler, die anschließend einem geladenen Kreis von Unternehmensvertretern ihre Abschlussarbeiten vorstellen. "Das sind die Schüler der Zukunft. Die Wirtschaftsschule ist bayernweit der erste Schultyp, der einen Jahrgang verabschiedet, der komplett im neuen, kompetenzorientierten Lehrplan unterrichtet wurde", erläutert er den Gästen.

Allein, dass so viele Unternehmer oder leitende Angestellte zu der Präsentation in die Schule gekommen sind, zeigt, auf was die Wirtschaftsschule ihre Absolventen vorbereitet hat. Sie hätten nicht nur allgemeinbildende Inhalte vermittelt bekommen und ein Know-how in kaufmännischer Theorie oder Bürosoftware. Es komme im Unterricht und den Prüfungen auch auf Qualifikationen an, die im Berufsleben immer wichtiger werden. Eckstein bezeichnet es als einen Vierklang aus Fach-, Sozial, Selbst- und Methodenkompetenz.

Jeder Wirtschaftsschüler durchläuft eine der beiden Übungsfirmen. Dabei handelt es sich um Betriebe, die echten bis auf zwei Details gleichen: An erster Stelle steht nicht die Gewinnabsicht, sondern die Arbeitsprozesse, außerdem handeln die "Mitarbeiter" nicht mit realen Waren. Alle 125 bayerischen Wirtschaftsschulen verfügen über Unternehmen, die untereinander Handel treiben. Auch mit Thüringer Schulbetrieben und einigen in Italien arbeitet die Wirtschaftsschule in Wunsiedel zusammen. "Deshalb müssen wir zuweilen unsere Geschäftskorrespondenz in Englisch führen", sagt Schüler Lukas Gintar.

Von der Auftragsannahme über die Abwicklung und - was ebenfalls immer mal wieder vorkommt - dem Mahnwesen reichen die Arbeitsschritte, die die Schüler simulieren. Auch ein Amtsgericht gibt es, und zwar an der Wirtschaftsschule in Memmingen.

Die Übungsfirma ist laut Eckstein nur ein Baustein der Ausbildung. Dazu gehören auch angemessene Umgangsformen und Präsentationen, die beinahe alltäglich geübt werden.

Erstmals haben die Wirtschaftsschüler für ihre Abschlussprüfung auch eine 15-seitige Hausarbeit anfertigen müssen. Die formalen Kriterien sind an Seminararbeiten höherer Schulen angeglichen. So sind Abbildungs-, Literatur- und weitere Quellenverzeichnisse selbstverständlich. Die Schüler hatten für die Arbeiten acht Wochen Zeit. Sie mussten, wie Eckstein erklärt, selbstständig Kontakt mit einem Unternehmen in der Region aufnehmen und zusammen mit dem Betrieb einen betriebswirtschaftlichen Aspekt herausarbeiten. Unter anderem haben die Schüler die Gestaltung von Arbeitsplätzen des Unternehmens RHI in Marktredwitz, den Einfluss der Jugendvertretung im Baugeschäft Kassecker in Waldsassen und das Warenwirtschaftssystem im Autohaus Lell in Wunsiedel analysiert. "Wichtig ist dabei gewesen, dass die Schüler die Praxis in den Unternehmen mit der betriebswirtschaftlichen Theorie und den Abläufen in den Übungsfirmen verglichen." Letztlich mussten die Absolventen ihre Arbeiten vor dem Lehrer "verteidigen". "Damit haben wir geprüft, ob die Mädchen und Jungen die Inhalte auch tatsächlich verstanden haben."

So nebenbei mussten die Schüler die Arbeiten in eine ansprechende Form bringen, wozu sie die Grafikprogramme am PC beherrschen mussten. Für die Wirtschaftsschüler war dies das geringste Problem.

Erfolgreiches  Geschäftsjahr für Übungsunternehmen

ASW GmbH und CED GmbH der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel haben ihren Umsatz 2017 gesteigert

 

Die Geschäftsleitungen der beiden Übungsunternehmen der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel sind mit dem Geschäftsjahr 2017 sehr zufrieden. Bei einer kleinen Weihnachtsfeier in den Räumen des Unternehmens dankten die Geschäftsführerinnen, Petra Purucker, Alexandra Eichermüller, Melanie Schnödt und Kerstin Tauber, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Einsatz und das gezeigte Engagement.

Über ein Umsatzplus konnte sich die ASW GmbH, welche mit Arbeitsschutzprodukten handelt, freuen. Die CED GmbH, Car Equipment Design, konnte ihren Umsatz sogar mehr als verdoppeln. Dieses starke Wachstum beruht bei beiden Firmen auf der verbesserten Onlinepräsenz und einem neuen Marketingkonzept.

Die Geschäftsleitungen der Unternehmen der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel prognostizieren auch für das kommende Geschäftsjahr einen weiteren Umsatzzuwachs.

45 Mitarbeiter verstärken ASW und CED

Seit September 2017 verstärken 45 neue Mitarbeiter die Teams der Übungsunternehmen ASW GmbH und CED GmbH an der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel. Die eingestellten Mitarbeiter haben sich in den ersten Wochen einen Überblick verschafft und eingelebt. Die Übungsunternehmen der Wunsiedler Wirtschaftsschule handeln mit Arbeitsschutzartikeln und Autozubehörteilen. Wie sieht das Arbeiten dieser Mitarbeiter/Schüler im Übungsunternehmen aus? Lesen Sie hierzu mehr unter "Übungsunternehmen".

Einweihung der neuen Fachräume

Artikel "Frankenpost"; 31.05.2017

Wunsiedel - Eine Schule mit zwei eigenen Unternehmen? Was ungewöhnlich klingt, ist in der Wirtschaftsschule in Wunsiedel Alltag. Hier haben die ASW GmbH (Arbeitsschutz Wunsiedel) und die CED GmbH (Car Equipment Design) ihren Sitz. Erstere gibt es bereits seit 1993, und der zweite Betrieb arbeitet seit 2004 unter dem Dach der altehrwürdigen Schule. "Und jetzt sind beide endlich in ihre neuen, modernen Räume umgezogen", freut sich Schulleiter Hans Ottmar Donnert. Die offizielle Einweihung des neuen Meilensteins in der Geschichte der Wirtschaftsschule findet am 2. Juli statt. Und damit nicht nur einige Ehrengäste Reden halten, feiert die Schule gleich ein großes Schulfest, zu dem jeder eingeladen ist, der sich für das Schulleben interessiert.

Auf 600 Quadratmetern haben die ASW und die CED nun Platz für ihre umfangreiche Verwaltung. Übungsunternehmen sind eine der Besonderheiten der Wirtschaftsschulen. In ihnen simulieren die Schüler unter realen Bedingungen das Geschäftsleben. Es gilt Bestände zu erfassen. Löhne zu verbuchen, Mahnungen zu schreiben oder Werbeaktionen zu konzipieren. Damit die Jugendlichen und ihre Lehrer beste Bedingungen haben, hat der Landkreis für 1,8 Millionen Euro das riesige Dachgeschoss der an die Wirtschaftsschule angrenzenden Berufsschule ausgebaut und mit modernster Computertechnik ausgestattet. "Hier gebührt unserem Landrat wirklich ein Lob dafür, dass er sich für die Investition eingesetzt hat", sagt Donnert.

Wie der ständige stellvertretende Schulleiter und "Mann vor Ort", Frank Eckstein, sagt, ist das Übungsunternehmen ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaftsschul-Ausbildung. Neben den üblichen allgemeinbildenden Fächern wie Mathematik, Deutsch oder Englisch setze der Schultyp einen Schwerpunkt auf kaufmännische Inhalte. Daher haben die Jahrgangsstufen neun und zehn jeweils vier Wochenstunden Unterricht im Übungsunternehmen. Hier werden die theoretischen Inhalte in der Praxis simuliert. Daher sind alle bayerischen Wirtschaftsschulen in einem Übungsunternehmen-Verbund zusammengeschlossen, die alle untereinander in "Geschäftsbeziehung" stehen.

 

Die Arbeit in den Übungsunternehmen ermöglicht es den Schülern, wichtige Fähigkeiten zu erlangen, die sie später im Berufsleben benötigen. Zusätzlich bietet das Kennenlernen verschiedener Stellen eines Großhandelsbetriebes den Schülern die Möglichkeit, die eigenen Begabungen und Interessen zu erkunden.

 

Ein Übungsunternehmen ist ein simuliertes Unternehmen, das die reale Geschäftswelt widerspiegelt. Solche Firmen arbeiten wie wirkliche Unternehmen. Sie werden als Teil des Schulunterrichts von Schülern aufgebaut und betrieben. Die Rolle des Lehrers ist auf die Unterstützung der Schüler bei ihrer Arbeit begrenzt.

 

Übungsunternehmen handeln mit anderen Übungsunternehmen in einer simulierten Geschäftswelt.

 

Alle Waren und Dienstleistungen, die in diesem simulierten Marktumfeld gehandelt werden, sind fiktiv. Allerdings müssen jegliche getroffenen Entscheidungen und Handlungen mit denen der realen Geschäftswelt standhalten. Verschiedene Institutionen leiten bzw. kontrollieren die Geschäftsaktivitäten der einzelnen Übungsunternehmen: Übungsamtsgericht mit Handelsregister, Banken, Krankenkassen, Finanzamt und natürlich die einzelnen konkurrierenden Übungsunternehmen.

 

Übungsunternehmen kommunizieren miteinander mit Hilfe von Briefen, Fax, E-Mail und Internet basierenden Diensten, wie beispielsweise Online-Shopping oder Online-Banking.

 

Die Mitarbeiter eines Übungsunternehmens werden angeleitet, praktische Probleme anhand ihrer „theoretischen“ Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie in den einzelnen Unterrichtsfächern erlernen, systematisch und planvoll zu durchdenken und angemessen zu lösen.

 

An der Staatlichen Wirtschaftsschule Wunsiedel arbeiten alle Schüler und Schülerinnen der beiden letzten Jahrgangsstufen jeweils vier Unterrichtsstunden pro Woche in einem unserer beiden Übungsunternehmen:

 

ASW GmbH - Großhandel für Arbeitsschutzartikel

CED GmbH - Großhandel für Autozubehör
 

Geschäftskontakte können mit mehr als 200 Übungsfirmen in Bayern, Thüringen, Sachsen, Österreich und Italien gepflegt werden.

Ansprechpartnerin:

StDirin Petra Purucker

Telefon: +49 9232 91237

E-Mail: wswun@web.de

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